Box – Telegramm

Boxing glove surprise

+++ Wie „The Ring“ zu berichten weiss, hat die WBA den regulären Superwelter-Weltmeister Jack Culcay und Demetrius Andrande (WBA #3) zu einem Kampf bestellt. Beide Seiten haben 30 Tage Zeit sich zu einigen. Der Sieger soll dann das Herausforderungsrecht gegen Super-Champ Erislandy Lara bekommen. Die beiden im Ranking auf Platz 1 und 2 liegenden Miguel Cotto und Gabriel Rosado wurden scheinbar nicht in Betracht gezogen. Man muss trotzdem staunen, dass die sonst so „deutschfreundliche“ WBA nicht irgend wen aus dem Hut gezaubert hat, der auf wundersame Weise aus der 5. Reihe bei BoxRec über Nacht in die Top 10 der WBA aufgestiegen ist. Andrande wird der erste richtige Gegner für Culcay. Mal sehen, wie er damit klar kommt. +++

+++ Chris Eubank jr, bis vor Kurzem noch im Gespräch wegen einem großen Kampf gegen Gennady Golovkin, wurde von der „British Boxing Board of Control“ auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Verband ordnete eine Pflichtverteidigung des britischen Mittelgewichtstitels gegen Tommy Longford (16(5)-0-0) an. Longford kämpft heute auf der Undercard von Rigonieux vs Dickens gegen Timo Lane (15(4)-6(1)-0). Nach einem zu erwartenden Sieg soll es dann den Kampf gegen Eubank jr geben. +++

+++ Ex-WBO-Champ Marco Huck hat sich wohl etwas von seinem Vorhaben verabschiedet,„seinen“ WBO-Gürtel zurück erobern zu wollen. Sein Bezwinger Glockig hat im Moment keine Zeit für ein Rematch gegen Huck. Der Pole kämpft am 17. September gegen Olexandr Uskyk. Es ist mehr als ungewiss, wer nach diesem Kampf den Gürtel haben wird. Außer Frage steht allerdings, dass sowohl Glowacki als auch Usyk für Huck schwierige Gegner sein dürften. Deshalb hat es Huck jetzt scheinbar auf den Briten Tony Bellew abgesehen, der sich im Mai den vakanten WBC Gürtel im Kampf gegen Makabu holen konnte. Zumindest hat er sich angeboten, gegen Bellew der im Oktober seinen nächsten Kampf machen will, zu kämpfen. Huck zu „World Boxing News“: „Ich wäre bereit, es sofort mit Bellew aufzunehmen. Weshalb bis Oktober warten? Es war schon immer mein Traum in Großbritannien zu kämpfen. Aber um ehrlich zu sein, bezweifle ich das es in absehbarer Zeit geschehen wird. Er (Bellew) weiss, dass ich ihn in Stücke schlage und er hat Angst vor mir. Er wird leichtere Möglichkeiten wählen, wenn er seinen Gürtel eine Weile behalten will. +++

+++ Auch ein anderer Boxer träumt von einen Titelkampf: Der Mexikaner Andy Ruiz jr will eine Chance in Großbritannien gegen Anthony Joshua oder Tyson Fury kämpfen zu dürfen. Offenbar hat ihn der Gedanke angesteckt, dass der mexikanisch stämmige Chris Arreola eine Chance gegen Deontay Wilder bekommen hat und da will er jetzt gleichziehen. Ruiz jr regt sich auf: „Es macht mich wütend! Warum will keiner gegen mich kämpfen? Bin ich etwa eine zu große Bedrohung für sie? Ich bin noch geduldig und schlage jeden, den man mir hinstellt, aber wenn ich Pflichtherausforderer bin, nutze ich meine Chance.“ Soweit die Ergüsse des mexikanischen „Riesenbabys“ oder besser: „Pfundskerls“. Bis es soweit ist, kämpft der 26-jährige „Destroyer“ heute erst einmal gegen den 42-jährigen Josh Gormely und in September gegen den 40-jährigen Franklin Lawrence. +++

+++ Das Dilemma des Frauenboxens wird an einer Boxerin besonders deutlich: Layla McCarter (37(9)-13-5). Die 37-jährige zählt zu den gegenwärtig besten Boxerinnen und kommt trotzdem nicht vorwärts. Sie kämpft heute auf der Undercard von Wilder vs Arreola bereits zum 4. mal gegen Melissa Hernandez 22(7)-6(1)-3). Auf persönliche Anfrage, weshalb das zum 4. mal sein muss, kam die prompte Antwort, dass sie keine andere Gegnerin findet, die gegen sie antreten will oder wo die Finanzierung des Kampfes stehen würde. Es gibt einfach in fast jeder Gewichtsklasse noch zu wenige Frauen, die auf Spitzenniveau kämpfen. Ohne finanziellen Backround ist es fast unmöglich, zu guten Fights zu kommen, ganz abgesehen von einer lohneswerten Börse. Es ist nur Deontay Wilder zu verdanken, dass sie und Hernandez heute bei dieser großen Show gegeneinander antreten dürfen. +++

Quelle BOXEN.de reineckefuchs 16. Juli 2016
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Zeuge & Abraham

Public Address  Team De CarolisZeuge will WM-Titel & Abraham will zurück an die Spitze!

Heute geht es für die Hauptkämpfer der Berliner Boxgala ab 22:50 Uhr live in SAT.1 in der Max-Schmeling-Halle in den Ring. Das Motto der Veranstaltung „Geschichte schreiben“ schwebte bereits bei der Pressekonferenz wie ein unsichtbarer Schleier über allen Beteiligten. Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Box-Weltmeister werden – Arthur Abraham muss siegen, um überhaupt noch einmal eine Chance auf einen WM-Titel zu bekommen. Kein Wunder, dass besonders Wilfried Sauerland seine extreme Anspannung zugab. „Normalerweise komme ich erst kurz vor dem Wiegen zu den Kämpfen, aber diesmal bin ich bereits seit einigen Tagen da. Tyron ist die Zukunft – das muss er beweisen. Und Arthur hat nur noch diese Chance, um noch einmal ganz oben anzuklopfen. Ich bin sehr gespannt, wie es am Samstag für beide ausgehen wird.“

Zeuge gab unumwunden zu, dass er keine Art von Druck verspürt. Zeuge: „Das Duell mit Giovanni De Carolis ist für mich ein Kampf, wie jeder andere zuvor. Es ist schön für meine Familie und Freunde, mich live boxen zu sehen. Im Ring blende ich das aber alles aus. Ich bin bereit 12 Runden ein hohes Tempo anzuschlagen. Der Gürtel wäre die perfekte Belohnung für eine sehr gute Vorbereitung.“ Und Zeuges Mentor Jürgen Brähmer bestätigt: „Ich habe selten ein besseres Training vor einem bedeutenden Kampf erlebt – nicht einmal, wenn ich selbst in den Ring musste.“

Weltmeister Giovanni De Carolis glaubt hingegen an eine erfolgreiche Titelverteidigung. De Carolis: „Ich habe schon so viel in meiner Karriere erlebt, habe hart an mir gearbeitet und begriffen, was mich stark macht. Und diese Stärke wird es auch sein, die am Samstag den Unterschied zwischen Zeuge und mir ausmacht.“

Die Kraft, die ihn stark macht, glaubt Arthur Abraham wieder gefunden zu haben, wenn er vor dem WM-Fight zwischen De Carolis und Zeuge gegen Tim-Robin Lihaug den Ring betritt. Abraham: „Zuletzt ist einiges schiefgelaufen, doch ich habe mich mit Herrn Wegner hingesetzt und alles besprochen. Jetzt schauen wir nach vorn. Erst schlage ich Lihaug und dann hoffe ich auf meine nächste WM-Chance noch in diesem Jahr. Ich weiß, dass ich das Zeug dazu habe, wieder Weltmeister zu werden!“

Abrahams Gegner sieht das allerdings anders. Lihaug: „Es gibt einen Grund, wieso Arthur früher Weltmeister war und es gibt auch einen Grund, wieso er es jetzt nicht mehr ist. Wenn ich Samstagabend mein bestes Boxen zeige, kann mich Abraham nicht schlagen!“

Promoter Kalle Sauerland spricht dabei die Bedeutung eines Sieges für Lihaug an. „Das wäre der größte Erfolg, den je ein norwegischer Boxer vollbracht hätte. Viele von Tim-Robins Landsleuten werden den Kampf am Fernseher verfolgen und einige werden ihn live in der Halle miterleben. Arthur trifft auf einen hochmotivierten Youngster, gegen den er sich keine Schwäche erlauben darf!“

Lihaugs Manager Kyrre Merg gab übrigens noch eine nicht ganz ernstgemeinte „Kriegserklärung“ ab: „Am Samstag macht es Tim-Robin wie einst die alten Wikinger und fällt über Arthur her. Wir nehmen erst die Max-Schmeling-Halle und nach einem Sieg ganz Berlin ein und nennen es Neu-Bergen!“ – So oder so, es wird also in jedem Fall Geschichte geschrieben …

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle BOXEN.de Boxen.de-Redaktion 16. Juli 2016
Foto: Public Address/ Team De Carolis – Quelle: Team Sauerland
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Entsorger Lihaug?

Sauerland-LihaugTim-Robin Lihaug: Ich werde Abraham entsorgen!

Der Präsentations-Marathon beim öffentlichen Pressetraining vor der großen Boxgala am Samstag in Berlin (live ab 22:50 Uhr in SAT.1) ist geschafft. Dort zeigte fast zwei Stunden lang ein Großteil der Kämpfer vom Wochenende ihr Können. Allen voran Tyron Zeuge, der in der Max-Schmeling-Halle jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden kann. Zusammen mit seinen Trainern Jürgen Brähmer und Conny Mittermeier bewies er Treffsicherheit beim Schlagen auf zwei Schaustangen, statt wie gewohnt auf Pratzen. „Schaumschläger“ Zeuge will gegen WBA-Weltmeister Giovanni De Carolis dann aber Samstagabend zeigen, dass er nicht mit Watte schlägt.

Der Champion aus Italien wurde indes mit dem leidigen Thema Fußball aufgezogen. Ein wenig gereizt, verkündete De Carolis: „Ich werde euch am 16. Juli zeigen, dass Italien immer noch ein deutscher Angstgegner ist!“ Will De Carolis Rache für die Elfmeter-Pleite seiner Mannschaft üben? Der Weltmeister grimmig: „Ich habe gar nichts von der Fußball-EM mitbekommen.“ Klar doch! Die Zuschauer vor Ort beeindruckte er danach mit fulminanten Schlagkombinationen, die klar machen, dass WM-Herausforderer Zeuge vor der wohl härtesten Prüfung seiner Karriere steht.

Hart in die Pratzen schlug auch Arthur Abraham – so hart, dass sich Trainer Ulli Wegner lauthals aufregte. „Mach mal langsam Arthur und hebe dir deine Power für den Norweger auf“, so die Trainer-Ikone. Man merkte seinem Schützling deutlich an, dass er schnellstmöglich die Schmach der WM-Niederlage aus dem April wieder wettmachen will. Seinen kommenden Gegner beeindruckte das wenig. Tim-Robin Lihaug spaßte während seiner Einheit: „Ich werde Abraham ähnlich wie die Poster, die ich als Teenager von ihm hatte, entsorgen!“

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle BOXEN.de Boxen.de-Redaktion 16.Juli 2016
Foto und Quelle: Team Sauerland
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„Kronprinzen“ Duell

… endete mit einem Punktsieg für „Prinz Robin“ aus München über den saarländischen Heimboxer „Prinz Jürgen“. Die Punktrichter sahen den SES Boxer mit 116:113, 116:111 und 114:114 vorne. In diesem Kampf ging es im Supermittel um die Inter-Conti Titel der Verbände WBA und WBO.
Für Robin Krasniqi war es der 50. Profikampf seiner Karriere, in dem er unbedingt siegen wollte. Auch Jürgen Doberstein wollte vor heimischem Publikum alles zeigen, was er kann. Dem entsprechend hoch waren die jeweiligen Ansprüche beider Boxer an sich selbst. Man kann durchaus sagen, dass es für deutsche oder auch europäische Verhältnisse einen großen Fight zu sehen gab. In den letzten Runden hielt es die Zuschauer kaum noch auf ihren Plätzen.

Von Beginn an konnte man die größere Routine Krasniqis sehen. Er trieb den „Dobermann“ vor sich her. Böse Zungen würden gar behaupten, der Münchner trieb den Saarländer über weite Strecken des Kampfes in die Flucht. Das wäre natürlich etwas einseitig dargestellt, denn auch Doberstein war zu jeder Zeit in der Lage, Krasniqi abzukontern. Der SES-Boxer gewann einfach ein paar der knappen Runden mehr. Im 11. Durchgang sah es fast nach einer drohenden vorzeitigen Niederlage Dobersteins aus. Er musste heftige Angriffe Krasniqis überstehen, was ihm allerdings auch gelang. In Runde 12 gaben Beide noch einmal Alles und unter diesem Eindruck hätte man vielleicht ein Unentschieden für ein gerechtes Urteil gehalten.

In den Interwievs mit Carolin Blüchel nach diesem aufregenden Kampf zeigte sich Krasniqui voll zufrieden. Doberstein wollte erst einmal noch nicht viel sagen, ohne den Kampf noch einmal am Monitor gesehen und ausgewertet zu haben. Interessant war, dass SES-Chef Steinforth meinte, dieser Kampf habe ein Rematch verdient. Vielleicht sehen wir demnächst tatsächlich Krasniqi vs Doberstein 2.0 in Magdeburg. Der Fight war attraktiv genug um sich auch eine Fortsetzung anzutun.

Den zweiten Hauptkampf der Veranstaltung bestitt WBC-Weltmeisterin Nikki Adler gegen Herausforderin Elene Sikmashvili. Die werte Dame aus Georgien versuchte Alles um einen flüssigen Kampfverlauf durch Klammern und Halten zu verhindern. Ohne selbst großartige Akzente zu setzen, unterband ständig die Aktionen von Adler. Das ist soweit vielleicht keine falsche Taktik, solange man dann selbst etwas für den eigenen Sieg tut. Nikki Adler kam dennoch mit Einzelhänden recht gut durch und konnte ihre Gegnerin Runde um Runde mehr schwächen. In Runde 9 musste Sikmashvili zu Boden. Sie hatte zuvor keine Runde gewonnen und sah wahrscheinlch ein, dass sie auf verlorenem Posten kämpft. Die Herausforderin blieb sitzen und damit war der Kampf vorbei. Also ein KO 9 Sieg für Adler. Für Elene Sikmashvili war es die zweite Niederlage im 10.Kampf. Für die Augsburgerin gab es damit den 15. Sieg im 15. Kampf (9x durch KO).

Etwas getrübt war die Begeisterung für die Zuschauer auf „ranfighting.de“. Der Stream war von schlechtester Qualität. Ein wackeliger Stotterton und ungefähr 2x Bildausfälle pro Runde sind bestimmt nicht das, was man von einem Pay-Stream erwarten kann. Als dann auch noch bei der Urteilsverkündung der Stream zum gefühlt fünfundzwanzigsten mal zusammen brach, war wohl die Enttäuschung am größten. Selbst ein Stream der Seite „Infosport.al“, den ein albanischer Boxfan über seinen Facebook-Account laufen ließ, war von besserer Qualität und durchgängig zu sehen. Hier muss SAT1 sich etwas einfallen lassen, wenn man als Boxsender Nr. 1 wahr- und ernst genommen werden will.

Quelle BOXEN.de reineckefuchs 16. Juli 2016
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Zeuge: „bestes Training!“

Sauerland-Brähmer, Zeuge, Mittermeier

Die Erfüllung des WM-Traums ist für Tyron Zeuge zum Greifen nah. Am 16. Juli kann der Berliner daheim gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Was der 24-Jährige von Mentor Jürgen Brähmer alles lernen konnte, welchen Vorteil das Heimspiel für ihn hat und wieso Nervosität in seinem Vokabular nicht vorkommt, erzählt Zeuge hier im Interview.

Tyron Zeuge, was ist Ihr Favorit: Burger oder Pizza? Tyron Zeuge: „Den gibt es nicht. Am liebsten esse ich beides zusammen. Boxen ist zwar mein Traumberuf, doch Essen meine Leidenschaft!“

Und, wann konnten Sie das letzte Mal Ihren Fast Food-Gelüsten nachgehen? Tyron Zeuge: „Zur Belohnung nach meinem letzten Kampf im April. Seitdem läuft alles strikt nach Plan. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt. Jetzt bin ich bereits seit Anfang Juli im Gewichtslimit. Früher hatte ich damit so meine Probleme.“

Der Neuanfang bei Jürgen Brähmer hat Ihnen scheinbar gut getan … Tyron Zeuge: „Auch ich bin reifer geworden. Jürgen war für mich ein Augenöffner. Durch die Arbeit mit ihm habe ich eingesehen, dass man an alles diszipliniert herangehen muss, wenn man zur Weltspitze gehören will.“

Was können Sie außer Disziplin noch von Brähmer lernen? Tyron Zeuge: „Autofahren und Einparken – da hat er mir mehr voraus, als beim Boxen (lacht). Im Ring zeigt er eine extreme Abgeklärtheit. Er hat immer die richtige Lösung parat und schlägt zudem mit einer ungeheuren Genauigkeit zu.“

In Schwerin kümmert sich neben Brähmer ein großes Team um Sie. Welchen Einfluss hat das auf Ihre Leistung? Tyron Zeuge: „Die Bedingungen dort sind geradezu perfekt. Für alles gibt es einen Spezialisten, der sich um einen kümmert. Jürgen nennt das ‚Ganzheitliches Prinzip‘. Ich kann nur sagen, dass ich bisher nirgendwo besser in meinem Leben trainiert habe. Der 16. Juli wird zeigen, wie viel stärker mich das gemacht hat.

Mit Conny Mittermeier wurde zuletzt ein erfahrener Boxlehrer mit ins Boot geholt. Sind zwei Trainer besser als einer? Tyron Zeuge: „In diesem speziellen Fall sage ich: ja! Jürgen und Conny kennen sich ja bereits sehr lange. Alles harmoniert großartig. Conny ist übrigens ein wahrer Könner in Sachen Pratzenarbeit, der mir viel Neues beigebracht hat.“

Welche Rolle spielt Spaß für Sie, insbesondere im Training? Tyron Zeuge: „Eine sehr wichtige – ohne Spaß habe ich keine Motivation, mich zu schinden. Und ohne gutes Training kann man natürlich keine ansprechende Leistung im Kampf zeigen. Zum Glück gestalten Jürgen und Conny die Einheiten in der Vorbereitung sehr abwechslungsreich – da quält man sich gerne.“

Sie könnten am 16. Juli jüngster deutscher Box-Weltmeister werden. Kommt da nicht ein wenig Nervosität auf? Tyron Zeuge: „Nicht bei mir. Meine große Stärke liegt glaube ich darin, mir über solche Sachen keinen Kopf zu machen. Ich kann das Drumherum gut ausblenden und mich voll auf meine Aufgabe im Ring konzentrieren und die heißt Reingehen und siegen!“

Hat es für Sie trotzdem eine Bedeutung, dass Sie in Ihrer Heimatstadt Berlin den WM-Titel erringen können? Tyron Zeuge: „Es ist immer schön, daheim zu boxen. Das hat nämlich gleich zwei Vorteile: Meine Freunde und Familie können live vor Ort mitfiebern und der Anreiseweg ist extrem kurz. Mal schauen, vielleicht fahre ich ja mit dem Fahrrad zum WM-Kampf in die Max-Schmeling-Halle.“

Sieg oder Niederlage: gibt es etwas Bestimmtes, auf das Sie sich am Tag nach dem Kampf besonders freuen? Tyron Zeuge: „Lange ausschlafen, im Bett fernsehen und viele Leckereien essen. Und natürlich ein kühles Bier trinken – hoffentlich auf die gewonnene Weltmeisterschaft!“

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle BOXEN.de Boxen.de-Redaktion 15. Juli 2016
Foto und Quelle: Team Sauerland
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Brähmer vor Zeuge-WM

Sauerland- Jürgen BrähmerBrämer vor Zeuge-WM: “Ich kann so die Last in Zukunft nicht mehr tragen!”

Am 16. Juli kann Jürgen Brähmer etwas einmaliges vollbringen: der Schweriner will als erster aktiver Weltmeister einen anderen Boxer zum WM-Titel führen. Zudem könnte Super-Mittelgewichtler Tyron Zeuge der jüngste deutsche Box-Weltmeister aller Zeiten werden. Für dieses Vorhaben hat Multitalent Brähmer keinen Stein auf dem anderen gelassen. In welchen Bereichen sich sein Schützling weiterentwickelt hat und wie er Zeuges Gegner Giovanni De Carolis einschätzt, erzählt Brähmer hier im Interview.

Jürgen Brähmer, was ist leichter – jemanden zu trainieren oder selbst im Ring zustehen? Jürgen Brähmer: „Das kann man nicht miteinander vergleichen. Als Aktiver hat man die Entscheidung in den eigenen Fäusten. Der Trainer sorgt im Gegensatz dazu für eine optimale Vorbereitung seines Schützlings, kann aber nur Hinweise während des Kampfes geben. Beide Aufgaben haben auf jeden Fall ihren Reiz.“

Für das Training von Tyron Zeuge haben Sie sich mit Conny Mittermeier zuletzt Verstärkung ins Team geholt. Wie teilen Sie sich die Arbeit auf? Jürgen Brähmer: „Conny ist einer der besten Trainer, die ich kenne. Als ich dann seine erste Einheit mit Tyron an den Pratzen gesehen habe, war klar, dass er eine unglaubliche Verstärkung an unserer Seite ist. Wir legen gemeinsam den Trainingsablauf fest, diskutieren nach jeder Einheit, was man noch besser machen kann. Mit uns beiden hat Tyron die perfekte Mischung an seiner Seite.“

Neben Mittermeier haben Sie für die Vorbereitung von Zeuge jede Menge Experten um sich gescharrt. Fühlen Sie sich, wie einst Franz Beckenbauer, mehr als Team-Manager, denn als Trainer? Jürgen Brähmer: „Ich bezeichne mich gern als ‚Mutter der Kompanie‘. Von früh morgens um 7.00 Uhr bis 22.00 Uhr abends arbeite ich am Projekt ‚Weltmeister Zeuge‘. Ich organisiere ja nicht nur das Training, sondern nehme ja selbst aktiv daran teil. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dass Tyron am 16. Juli siegt. Ich sage aber auch, dass ich diese Last so in Zukunft nicht mehr tragen kann. Doch darüber machen wir uns nach dem Kampf Gedanken.“

Tyron Zeuge kann jüngster deutscher Profi-Weltmeister werden. Merken Sie ihm oder dem Team einen besonderen Druck an? Verspüren Sie gar selbst Druck? Jürgen Brähmer: „Überhaupt nicht! Als Athlet stehst du immer unter dem Druck des Gewinnens. Das ist also nichts Neues – weder für ihn noch für mich! Ich denke, dass wir dafür alles getan haben. In allen Bereichen wurden neue Reize gesetzt. Wir haben so abwechslungsreich trainiert, wie ich es selbst noch nicht erleben konnte. Und das Wichtigste, Spaß bei der Arbeit zu haben, ist dabei nicht auf der Strecke geblieben.“

In welchen Punkten hat sich Zeuge zuletzt denn speziell weiterentwickelt? Jürgen Brähmer: „Besonders in Sachen Beweglichkeit und Schlagauswahl hat der Junge gewaltig zugelegt. Ob er dazu die nötige Kaltschnäuzigkeit hat, unsere Strategie umzusetzen, wird erst der Kampf gegen De Carolis zeigen.“

Wie stark sehen Sie denn den WBA-Weltmeister im Super-Mittelgewicht? Jürgen Brähmer: „Das ist ein starker und erfahrener Mann, der mit allen Wassern gewaschen ist. Ihm den Schneid im Duell ‚Mann gegen Mann‘ abzukaufen, wird für Tyron der Schlüssel zum Sieg sein. Gegen Feigenbutz hat man ja sehen können, was für ein Fuchs dieser De Carolis ist.“

Um das zu üben, standen Sie kürzlich auch mal mit Zeuge im Ring, da ein Trainingspartner ausfiel. Wer war da eigentlich der Stärkere? Jürgen Brähmer: „Im Sparring geht es nicht darum, wer besser oder schlechter ist. Da passt zum Beispiel der Vergleich mit einem Testspiel im Fußball gut – Abläufe werden einstudiert, Fehler aufgedeckt und abgestellt. Deutschland besiegte Italien Anfang des Jahres problemlos 4:1, doch bei der EM kam man nur nach Elfmeterschießen weiter. Im Endeffekt zählt eben die Leistung im Wettkampf!“

Das ist die perfekte Überleitung zur finalen Frage: bleibt der Italiener De Carolis am 16. Juli ein deutscher Angstgegner oder nicht? Jürgen Brähmer: „Für mich waren italienische Boxer nie Angstgegner – ich habe sie alle klar geschlagen. Ich hoffe, dass sich Tyron an mir ein Beispiel nimmt und sich dann den WM-Titel holt. So ein Zitterspiel, wie zuletzt beim Fußball, muss es aber nicht sein.“

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle BOXEN.de Boxen.de-Redaktion 15 Juli 2016
Foto und Quelle: Team Sauerland
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Ramona Kühne vs Ikram Kerwat

wba-logo

Einer der 3 Hauptkämpfe der Sauerland-Veranstaltung am 16. Juli in Berlin ist der Kampf zwischen der 36-jährigenRamona Kühne (24(9)-1(1)-0) und der 32-jährigen Ikram Kerwat (6(5)-0-0). Anders als bei BoxRec angekündigt, geht es dabei nicht um die Gürtel von Ramona Kühne. Gekämpft wird im Leichtgewicht und die Siegerin wird sich den vakanten WBA-International um die Hüften schnallen dürfen.

Man kann bei diesem Event zumindest bei den Hauptkämpfen endlich wieder einmal gespannter Vorfreude sein. Der Kampf zwischen de Carolis und Zeuge wird zur Offenbarung, der zwischen Abraham und Lihaug erst recht. Gelingen den Sauerland-Boxern keine Siege, wird es peinlich. Zeuge bekommt die Gelegenheit endlich gegen einen unbestritten guten Gegner zu zeigen aus welchem Holz er ist und Abraham ist zum siegen verdammt, wenn er sich nicht schon wieder bis auf die Knochen blamieren will.

Ganz besonders auf den Frauenkampf kann man gespannt sein. Hier trifft die erfahrene Profiboxerin Kühne auf eine vielversprechende Newcomerin Kerwat, die ihre bisherigen Kämpfe fast alle kurzrundig gewinnen konnte und u.a. mit Uli Wegner und Sven Ottke einen prominenten Trainerstab hat. So ganz nebenbei erfährt man aus der Presse, dass Kühne den Kampf nicht unter SES-Flagge, sondern in Eigenregie führen wird. Ob das Vertragsverhältnis zwischen Ramona Kühne und SES zu Ende gegangen ist, war nicht zu erfahren.

Geht es nur nach der Erfahrung, sollte Ramona Kühne die Favoritenrolle haben. Doch wird sie der wirklich gerecht? Sie verfügt über eine weitaus längere Ringpraxis als Kerwat, doch auch in letzter Zeit wurde ihre überschaubare Gegnerschaft nicht besser. Es gab in letzter Zeit Kampfabsagen aus gesundheitlichen (Lucia Morelli) und vertraglichen Gründen (Cecilia Braekhus). Die Kämpfe, die dann zustande kamen, waren durchweg nicht das, was einen Boxfan vom Hocker reisst. Seit ihrer einzigen Niederlage gegen Ina Menzer in Jahr 2010 sind fast 6 Jahre vergangen. In dieser Zeit stand Ramona Kühne 9x gegen handverlesene Gegnerschaft im Ring. Das reicht gerade aus für #10 in der BoxRec-Liste und um nicht vergessen zu werden.

Ikram Kerwat stand bisher nur einmal 4 Runden lang im Ring. Alle anderen Kämpfe beendete sie in den ersten beiden Runden. In ihrem letzten Kampf sicherte sie sich den WBC-International-Titel durch einen TKO1 Sieg. So wird vielleicht auch diesmal ihre Strategie aussehen. Man wird gewiss davon ausgehen können, dass Kerwat mit Power starten und ein frühes Ende suchen wird. Klappt das nicht, kann man gespannt sein, wer wem „seinen“ Kampf aufdiktiert. Wie lange kann Ikram Kerwat Druck aufbauen und halten? Was wird die erfahrenere Ramona Kühne entgegen setzen? Es erwartet die Boxfans ein Frauengefecht mit “open End”, auf das man sich freuen kann.

Quelle BOXEN.de 14. Juli von reineckefuchs
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Gelingt Härtel ein KO?

Sauerland-Stefan Härtel

Nächster Ringauftritt von Stefan Härtel (10-0). Der Berliner Super-Mittelgewichtler hat am Samstag (live ab 22:50 Uhr in SAT.1) gegen den Argentinier Mateo Damian Veron (24-17-3, 7 K.o.´s) in der Max-Schmeling-Halle ein Heimspiel. Laut seinem Coach Karsten Röwer nicht der schwerste Gegner, „aber einer, gegen den Stefan überzeugen muss, wenn er in die Weltranglisten der wichtigen Verbände vordringen will!“ Bisher gelang Härtel noch kein vorzeitiger Erfolg als Profi. Man darf gespannt sein, ob ihm diesmal ein Knockout gelingt.
Ungeschlagen bleiben will auf jeden Fall Alexander Peil (4-0, 1 K.o.)! Der, wie Stefan Härtel, von Karsten Röwer trainierte Cruisergewichtler bekommt es in seinem dritten Profikampf mit dem erfahrenen Ukrainer Igor Pylypenko (34 Kämpfe!) zu tun.

Außerdem haben sich gleich drei talentierte Boxer aus England angekündigt. Anthony Ogogo bestreitet in der deutschen Hauptstadt seinen elften Fight. Bisher gewann der Mittelgewichtler jeden seiner Kämpfe, siegte schon sechsmal vorzeitig. Dazu gesellt sich Charlie Edwards. In der leichtesten Gewichtsklasse an diesem Kampfabend – im Fliegengewicht – will der Mann aus Epsom seine weiße Weste bewahren und seinen achten Sieg einfahren. Last, but not least, steigt mit Freddy Kiwitt (9-0, 4 K.o.´s) ein weiterer Boxer aus dem Vereinten Königreich in den Ring. Auf Team Sauerland-Veranstaltungen ist er kein Unbekannter. Dort siegte er zuletzt zweimal in Folge vorzeitig – kommt heute der nächste K.o.-Erfolg hinzu? Die Gegner des englischen Trios werden unter der Kampfwoche bekanntgegeben.

Im Hauptkampf des Abends hat Tyron Zeuge gegen WBA-Champion Giovanni De Carolis die Chance jüngster deutscher Box-Weltmeister aller Zeiten zu werden. Zudem boxt Arthur Abraham gegen den Norweger Lihaug.

Tickets (bereits ab 20 Euro) für die Kampf-Nacht am 16. Juli in der Berliner Max-Schmeling-Halle sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle BOXEN.de Foto und Quelle: Team Sauerland
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Pulev und Chisora

Anna Mieskes Petrenko-Kubrat Pulev

In den Boxring steigen sie erst am Samstag (ab 22.50 Uhr live in SAT.1), doch schon vorher könnte es zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora ordentlich krachen. Alarm vor der Pressekonferenz am Dienstag! Auf der wollen die „Cobra“ und der englische Box-Rüpel im feinen Hamburger „Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“ nämlich nicht nur Nettigkeiten austauschen. Chisora warnt: „Hamburg soll sich auf etwas gefasst machen. Ich habe mir schon etwas für Pulev ausgedacht!“

Vor Europameisterschaft im Schwergewicht flogen verbal bereits die Fetzen. Chisora beleidigte Pulev in einem Interview („Er kann nichts, hat nur Flaschen geboxt, etc…“), Pulev feuerte per Videobotschaft zurück. Selbst die Trainer ließen sich zu einigen deftigen Aussagen hinreißen. Chisora-Coach Hussein: „Pulev kann nur drei Schläge, mehr nicht!“ Das Ballyhoo vor dem Kampf nimmt ernste Züge an. Und auch Ulli Wegner, Pulevs Trainer, platzte der Kragen. Der Kultcoach ahnt: „Chisora will wieder seine Mätzchen machen – psychologische Kriegsführung nennt man das wohl. Aber nicht mit uns!“ Wegner weiß genau, was ihn und seinen Schützling erwartet. Sein Ex-Boxer, Robert Helenius, bekam das 2011 bei einem Kampf gegen Chisora in Helsinki zu spüren. Da ohrfeigte der Engländer den Finnen beim Wiegen. Fast wäre es zu einer Schlägerei gekommen. Wegner: „Wenn Chisora so morgen bei der Pressekonferenz anfängt, kann er sich auf was gefasst machen. Dann gibt es ein Ding auf die Leber!“ Von Pulev – versteht sich… Fernab der Pöbel-Attacken ist der Schwergewichts-Kampf ein Box-Leckerbissen. Kalle Sauerland: „Im Schwergewicht gibt es momentan kaum eine bessere Ansetzung. Das wird richtig spannend!“ Auch die Belohnung, denn neben dem EM-Titel winkt dem Sieger auch eine erneute WM-Chance. „Die wollen sich beide nicht entgehen lassen. Auch deswegen könnte es schon vorher sehr hitzig werden“, glaubt Sauerland. Pulev ergänzt: „Ich bin ein vernünftiger Typ, aber wir Boxer sind auch wenig verrückt. Ich habe vier Monate hart trainiert, mich sehr auf diesen Kampf fokussiert. Wenn man da provoziert wird, kann schon mal was passieren.“

Was, das wird man morgen erfahren. Sicher ist: Nicht nur Chisora hat sich eine Überraschung für die Pressekonferenz ausgedacht…

Eintrittskarten für die Box-Nacht in der Barclaycard Arena sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle: Sauerland Event BOXEN.de Foto: Anna Mieskes-Petrenko
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Röwer über Feigenbutz

Facebook Fanpage Feigenbutz-Röwer und Feigenbutz

Karsten Röwer kann zurecht stolz sein! In Potsdam zeigten seine Schützlinge zuletzt ansteigende Form: Enrico Kölling gewann die WBA-Intercontinental Meisterschaft, Burak Sahin und Alexander Peil fuhren klare Siege ein. Doch bereits am 7. Mai ist Röwer wieder im Einsatz. In der Hamburger Barclaycard Arena will er neben Stefan Härtel einen „Neuling“ aus seiner Trainingsgruppe zum Erfolg führen: Vincent Feigenbutz!
Seit Anfang März bereitet sich der 20-jährige Super-Mittelgewichtler im Gym in Berlin-Marzahn vor. Vor allem der Einsatzwille von Feigenbutz imponiert Röwer. „Vincent ist unglaublich fleißig. Zusammen mit Enrico ist er meist der Erste und der Letzte in der Halle“, weiß Röwer zu berichten und freut sich besonders, dass sich der Karlsruher so schnell in Berlin eingelebt hat: „Das war ja meine große Befürchtung. Doch der Junge weiß, dass er Opfer bringen muss, um sich weiter zu steigern!“ Und eine Steigerung ist laut Röwer schon zu erkennen, „obwohl man natürlich in der Kürze der Zeit keine Wunder erwarten darf. Vincent ist auf einem guten Weg und wird in Hamburg zeigen, dass man noch viel von ihm erwarten darf!“

Nicht minder hoch sind die Erwartungen von Röwer an Stefan Härtel. „Er hat sich in den letzten Kämpfen immer mehr gesteigert und, was mir sehr wichtig ist, die im Training einstudierten Aktionen umgesetzt“, so die Analyse des 53-jährigen Diplomsportlehrers, der jedoch hinzufügt, dass in Sachen Krafteinteilung und Strategie noch viel Luft nach oben ist. Röwer: „Wenn Stefan sich in diesen Punkten noch verbessert, wird er schon sehr bald seinen ersten Titelkampf bestreiten.“

Doch erst einmal steht der 7. Mai vor der Tür. Bringen Härtel und Feigenbutz dort ähnlich gute Leistungen, wie zuletzt ihre Teamkollegen, kann Trainer Röwer nach der Hamburg-Veranstaltung mit einem guten Gefühl in den Urlaub gehen.

Im Hauptkampf des Abends kommt es in der Hamburger Barclaycard Arena zur Europameisterschaft im Schwergewicht zwischen Kubrat Pulev und Dereck Chisora – ein Kampf, der gleichzeitig als Eliminator für die IBF-Weltmeisterschaft dient. Eintrittskarten für die Box-Nacht am 7. Mai sind im Internet bei www.tickethall.de und www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich.

Quelle: Sauerland Event Foto: Facebook Fanpage von Vincent Feigenbutz
Quelle BOXEN.de
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

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