Klitschko 100%

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Klitschko: „ich möchte den Ring als Sieger verlassen – egal, was es mich kostet“. Blockbuster! Generationen-Gefecht! Kampf des Jahrzehnts! Kein WM-Kampf im Schwergewicht ist in den letzten Jahren so gehypt worden wie der am kommenden Samstag zwischen Weltmeister Anthony Joshua (27) und Wladimir Klitschko (41).

Im Londoner Wembley Stadion steht nicht nur der IBF-Titel des Briten auf dem Spiel – es geht auch um den vakanten IBO- und den WBA-Super-Champion-Titel. Schon lange ist dieser Zusammenprall der Schwergewichte im Mekka des Sports ausverkauft: mit 90.000 Zuschauern! Weltweit wird der Kampf in über 150 Ländern übertragen, in Deutschland ist RTL live ab 22:00 Uhr dabei.

Wladimir, Sie waren mehr als ein Jahrzehnt Weltmeister, haben alles erreicht, was man in Ihrem Sport erreichen kann. Wie schwer fällt es Ihnen vor dem Hintergrund, sich noch zu quälen und den inneren Schweinehund zu überwinden? Ich habe nicht die Einstellung, dass ich alles erreicht habe, was ich erreichen möchte. Ein Sieg am 29. April, das ist mein Hauptziel, davon bin ich besessen. Ich trainiere auch mit einer unglaublichen Liebe zum Boxen und möchte unbedingt beweisen, dass ich den Ring wieder als Sieger verlassen kann.

Dabei könnten Sie auch mit Ihrer Frau zuhause auf der Couch liegen … Aber ich habe noch nicht die Spitze erreicht. Die Spitze ist Wembley mit 90 000 Zuschauern und einem Herausforderer, der absolut extravagant, interessant und stark ist. Diese Herausforderung macht mich morgens wach, so dass ich aufstehe und dann schon hoch aufgepumpt bin für den anstehenden Tag. Sie trägt mich im Training, wo ich mit vollen Kräften dabei bin und wirklich Vollgas gebe.

Jeder Kampf ist eine große Herausforderung. Ist die für Sie nun in der Rolle des Herausforderers noch größer geworden? Herausforderer mit 41 Jahren zu sein, ist eher ein Geschenk und wirklich etwas ganz Besonderes für mich. Das schafft nicht jeder, also habe ich schon in gewissen Maßen gewonnen. In dieser Rolle fühle ich mich am wohlsten und kann meine beste Leistung bringen. Wenn du ständig Deine Titel verteidigst, ist es noch komplizierter. Ich will das, was Joshua hat – den Titel!

Haben Sie etwas zu verlieren in dem Kampf? Ich habe nur zu gewinnen.

Möchten Sie mit 45 Jahren einmal alle Gürtel im Schwergewicht tragen? Ich glaube, die Tendenz geht dahin, dass Sportler auch in einem höheren Alter noch gut performen können. Ich bin deshalb davon überzeugt, dass irgendwann jemand den Rekord von George Foreman knacken und mit 45 oder sogar 50 Jahren Weltmeister im Schwergewicht bleibt oder wird. Irgendwann wird das passieren, aber wer das sein wird? – schauen wir mal. Mein Ziel ist es nicht, denn ich genieße den Moment. Was morgen oder in fünf Jahren sein wird, kann ich nicht sagen.

Sie sind selbst durch viele Täler gegangen als Sportler. Wie schafft man das, sich immer wieder aufzurappeln, weiter zu machen? Jeder boxt sich durch im Leben – auf unterschiedlichen beruflichen Feldern. Ein Misserfolg, eine Niederlage, ein Rückschlag – das alles gehört dazu, im Leben wie in der Wirtschaft oder in der Politik. Man muss nur immer wieder diesen Willen haben, weiter zu kommen, sich weiter zu entwickeln, trotz der Rückschläge, die dich eigentlich gesünder, besser, motivierter, vollkommener machen. Es gibt so viele Parallelen zwischen mir und anderen Menschen, die nichts mit Sport zu tun haben. Wir gehen eigentlich den gleichen Weg. Er ist steinig und schwer, aber ich genieße es.

Was bedeutet für Sie Leidenschaft? Leidenschaft habe ich schon mit dem einen Wort benannt: Besessenheit. Es hat ein bisschen was mit einer extremen Form zu tun, aber man darf nicht vergessen: Der Kern der Besessenheit ist die Liebe. Die Liebe zu deinem Ziel und zu dem, was du tust. Diese Besessenheit, wieder Weltmeister werden zu wollen, macht mich stärker, besser, schneller, überlegender und klarer auf meinem Weg zum Ziel. Früher habe ich das nie verstanden, aber durch Lebenserfahrungen – auch solche, die nicht schön waren, verstehe ich diese Definition. Liebe und Besessenheit, vielleicht in einer extremen Form, bringen mich weiter zu meinem Ziel.

Wie definieren Sie Qual für sich? Ich habe Spaß, meinen Körper zu quälen. Quäle deinen Körper, bevor er anfängt, dich zu quälen. Und ich weiß, dass ich mich durch die Quälerei, durch die Schmerzen, in eine bessere Form kriege – mental und körperlich.

Sind Sie darauf eingestellt, am Samstag auch über Ihre Schmerzgrenze hinaus zu gehen? Ich möchte den Ring als Sieger verlassen – egal, was es mich kostet. Es kann auch wehtun, an Schmerzen kann man sich irgendwie schon gewöhnen. Ich habe diese Erfahrung auch schon gemacht und stelle mich auf einen schwierigen Kampf ein. Wie schwierig das sein wird, liegt allein an mir.

Während des Fury-Kampfes haben Sie im Angesicht der drohenden Niederlage eine gewisse Gleichgültigkeit durchblitzen lassen. Wie kriegt man die wieder aus dem Kopf? Ich war noch nie so viele Jahre erfolgreich, aber auf einmal war ich es und ich habe immer das gleiche Konzept dafür benutzt: Irgendwann wird der Gegner müde, bleibt er stehen. Irgendwann krieg ich den. Und dann sind im Fury-Kampf die Runden verlaufen und er blieb immer in Bewegung, was für mich so überraschend war. Nur am Ende in der 11. und 12. Runde habe ich angefangen, die Schläge zu platzieren, aber da war es schon viel zu spät. Aber das ist noch einmal eine Lehre gewesen. Es gibt einen guten Spruch: Wenn du einen Menschen zerstören möchtest, gib ihm 3, 5 oder 10 Jahre des Erfolgs. Denn ein Erfolg betäubt. Ich habe das nie so richtig verstanden, bis ich es erlebt habe. Und Steve Jobs hat dazu einen guten Satz gesagt: Prüfe immer die Weichen deines Erfolgs, kannibalisiere sie selbst, bevor es irgendwer anders tut. Und so ist es: Man muss die Weichen des Erfolgs immer überprüfen. Je weiter man kommt, je erfolgreicher man wird, desto mehr muss man sich selbst kannibalisieren, bevor das jemand anderes mit dir tut.

Sie hatten 2014 Joshua als Sparringspartner. Was haben Sie daraus mitnehmen können? Joshua und ich, wir beide haben uns ganz gut einstudiert – Joshua sogar viel mehr als ich. Er war damals einer von zehn Sparringspartnern. Er hatte viel mehr Zeit, mich von der Seite zu beobachten. Ich stand auch mit ihm im Ring. Ich werde jetzt nicht auf die boxtechnischen Genauigkeiten eingehen, aber wir beide haben einander sehr gut einstudiert. Diese Erfahrungen werden wir in den Kampf mitnehmen und die Konsequenzen für den eigenen Vorteil daraus ziehen.

Wer ist für Sie der Favorit für den Kampf? Ich bin innerlich der Favorit, nach außen bin ich der Underdog.

Die immer wiederkehrende Frage: Wie können Sie ihn schlagen? Mit meinen Händen, aber das ist nicht das Entscheidende. Mit Erfahrung. Wenn wir schon auf gleicher physischer Ebene sind, aber Erfahrungen spielen auch eine entscheidende Rolle.

Wie wichtig ist Ihr Team für Sie auf dem Weg zurück an die Spitze? Es gab nach der Niederlage im November 2015 natürlich viele Fragen. ‚Du solltest dein Team austauschen‘, hörte ich. ‚Die sind daran schuld, dass du einen Misserfolg gehabt hast. Der Coach war der Falsche, der Koch war der Falsche, der Physiotherapeut war der Falsche oder der Assistent war der Falsche.‘ Wir waren sehr erfolgreich für eine sehr lange Zeit und auch für einen gewissen Sinn. Und ich habe ganz klar entschieden, dass es keine Veränderungen im Team geben wird. Wir haben ihn erlebt, den Misserfolg. Und gemeinsam drehen wir das zum Guten. Wir werden gemeinsam Erfolg haben und zeigen, dass wir auch als Team zusammenstehen und es auch noch einmal der Welt zeigen können, dass wir nicht umsonst so lange Champions waren.

RTL überträgt den Blockbuster im Wembley Stadion ab 22.00 Uhr.

Quelle Boxen. de Foto: Facebook Fanpage Klitschko Quelle: RTL
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Abraham besiegt Krasniqi – Jetzt wieder gegen Ramirez?

Boxen_April_2017

Mit so einer Dominanz Abrahams hätte wohl kaum jemand gerechnet. Von Beginn an zeigte der Ex-Champ, wer Chef im Ring ist. Die ersten 3 Runden gingen komplett an „King“ Arthur. Ein- oder zweimal zwischenzeitliches Aufbäumen von Krasniqi reichte einfach nicht aus, um den Kampf zu drehen. Der Punktsieg von Abraham ging mit den Wertungen von 118:110 und 117:111 in Ordnung, während die 115:114 einfach mal mit der Realität unvereinbar waren.

Es gelang Abraham, seinen Gegner vor Allem mit dem Jab zu beschäftigen. Er bestimmte die Ringmitte und machte „Jagd“ auf Krasniqi, der wie ein Satellit um Abraham kreiste. Dem 30-jährigen blieb nichts weiter, als sein Heil auf schnellen Beinen auf der Flucht zu suchen. Es schlich sich fast eine Monotonie ein, weil eine Runde fast genau so aussah wie die andere. Abraham zwang Krasniqi seinen Kampf auf und zog seinen Stil bis zum Kampfende durch. Das nicht zuletzt, weil Wegner ihn in den Pausen regelmäßig belog, er würde hinten liegen. Aber diese „Motivation“ brauchte Abraham scheinbar, um sich nicht auf einem Vorsprung auszuruhen.

Doch letztendlich muss man bemerken, dass es zwar in diesem Kampf einen klare Sieger gab, das Niveau des Kampfes und die gesamte Kampfführung warten allerdings eindimensional und einfallslos. Krasniqi gelang es nicht, überhaupt etwas gegen Abraham auszurichten. Von dem, was er gemeinsam mit seinem Neuen Trainer Schaburov angeblich „einstudiert“ haben sollte, war Nichts zu sehen. Er arbeitete sich am Abrahams Deckung ab und verschoss dabei sein Pulver. Wo blieb eigentlich sein „Spezialschlag“ auf die Leber, mit dem er 2014 Emmanuel Danso eindrucksvoll fällen kannte? Auch Abraham gelang bei weitem icht Alles. Seine Arbeit mit dem Jab war gut, aber harte Treffer mit der Schlaghand kamen einfach zu wenige. Die Frage ist jetzt: War Abraham einfach mal wieder richtig gut oder sah es nur so aus, weil Krasniqi und sein Trainer keinen Plan B hatten?

Jetzt soll also Arthur Abraham erneut um den WBO-Gürtel im Supermittel kämpfen. Dabei sollte man nicht vergessen, dass er diesen Gürtel ja hatte und in Las Vegas mit einer völlig desolaten Leistung regelrecht wegschenkte. Will man ganz böse sein, könnte man sagen, dass der erneute WM-Fight nur einem Zweck dient: Noch einmal mit Abraham ordentlich Kasse machen! Sauerland und Abraham kommen höchstwahrscheinlich zu dieser Neuauflage als Gäste in die USA und das mit dem berühmten „Kamm in der Tasche“. Wie groß die Siegchancen von Abraham gegen Ramirez diesmal sind, kann man sich an den Fingern einer Hand abzählen. Man braucht nur beide Kämpfe der gestrigen Nacht miteinander zu vergleichen um zu wissen, dass boxerisch gegen Ramirez mehr nötig sein wird, als gegen Krasniqi.

Unterm Strich bleibt trotz des ganzen Jubels für Abraham ein etwas fader Beigeschmack: Die Sauerland-Chefetage blieb der Veranstaltung fern. Hatte man Abraham schon insgeheim abgeschrieben? Oder hat Ulf Steinforth keine Gratis-VIP Tickets spendiert? Für Robin Krasniqi war diese Niederlage wie eine geplatzte Seifenblase: Alle Träume von einem erneuten WM-Fight sind erst einmal vom Winde verweht. Vielleicht wäre es ratsam, wenn Krasniqi einen Kampf um die WBO-Europameisterschaft macht. Titelträger Apti Ustarkhanov sollte ein machbarer Gegner für ihn sein.

Quelle Boxen.de reineckefuchs 24.04.2017
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Rabii – Habimana

SES-Fotos Kosta Sarigiann-Rabiiidis

Mohammed Rabii, der Bronzemedaillen-Gewinner von Rio, trifft auf Jean Pierre Habimana: Er war einer der besten Weltergewichtler der Welt im Amateurbereich und wird in der SES-Veranstaltung in Erfurt seinen zweiten Profikampf bestreiten. Der 23-jährige Marokkaner Mohammed Rabii (1-0-0 (1)) aus Casablanca gilt als großer Hoffnungsträger für das Weltergewicht.

Als erfolgreicher Juniorenboxer bis 2013 wurde er anschließend schon 2015 Weltmeister der Amateure, boxte in der „World Series of Boxing“ und wurde dort „Boxer des Jahres 2015″. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro gewann er nach einem sehr umstrittenen Halbfinalkampf die Bronzemedaille.

Sein Profidebüt bestritt der elegant und technisch fein boxende Mohammed Rabii auf der SES-Box-Gala im März in der tschechischen Hauptstadt Prag und schlug den Ungarn Laszlo Kovac in der ersten Runde spektakulär K.o.

Seinen zweiten Profikampf wird Mohammed Rabii nun in Erfurt gegen den zähen Belgier Jean Pierre Habimana (6-8-3 (2)) bestreiten. In seiner Heimat Marokko ist Rabii einer der bekanntesten Persönlichkeiten und so wird sein zweiter Profikampf vom marokkanischen TV-Sender TV ARRYADIA live übertragen. Die Boxfans in Erfurt können sich schon jetzt auf einen tollen Kampf von einem „Ausnahmeboxer“ freuen!

SES Boxing verpflichtet den besten tschechischen Schwergewichtler für das „Team Czech Republic“ – der erst 18-jährige Tomas Salek wird in Erfurt sein Profidebüt geben.

Der beste tschechische Schwergewichtler und das große Talent des Boxsports in unserem Nachbarland wird das „Team Czech Republic“ von SES Boxing ab sofort verstärken. Mit dem erst 18-jährigen Tomas Salek konnte SES Boxing einen Schwergewichtler verpflichten, der als Amateur 2016 nach zwei aufeinanderfolgenden Junioren-Titeln schon mit 18 Jahren tschechischer Meister der Senioren wurde. Dieses große Talent für das Schwergewicht stammt aus Usti nad Labem, studiert derzeit dort „Bau und Technik“ und wird unter seinem Trainer und Entdecker Lukas Konecny nun sein Profidebüt gegen den Bosnier Elvis Smajlovic (1-1-0 (1)) bestreiten.

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Wir entwickeln das Team Czech Republic immer weiter und so ist es natürlich auch ein Glücksfall, wenn man ein solches Ausnahmetalent wie Tomas Salek unter Vertrag nehmen kann. Natürlich werden wir diesen „schweren Jungen“ in enger Abstimmung mit unserem Ex-Weltmeister und Trainer Lukas Konecny sorgsam fördern und aufbauen!“

Der MDR wird mit seinem erfolgreichen Programmformat „Sport im Osten – Boxen live“ diese SES-Box-Gala ab 22.30 Uhr aus der Messe Erfurt übertragen! Nur noch ganz wenige Restkarten für diese SES-Box-Gala in der Messe Erfurt am 22. April 2017 sind unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720 erhältlich.

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: SES Boxing
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Abraham auf WM-Kurs

Team SES P. Gercke-Arthur Abraham

Klare Ansage von Arthur Abraham vor seinem schweren Kampf am Samstag (Messe Erfurt, ab 22.30 Uhr live im MDR) gegen Robin Krasniqi. „Ohne WM-Titel höre ich garantiert nicht auf“, sagt Abraham. Dem Sieger winkt im „WBO-Eliminator“ eine baldige Chance auf eine Weltmeisterschaft. Für den Verlierer wird es indes ganz hart. Eine Niederlage könnte das Karriereende bedeuten!

„Egal, wer vor mir steht, muss geschlagen werden. Ich möchte Robin jetzt nicht loben, wir respektieren uns. Aber im Ring geht es zur Sache und ich will und werde gewinnen“, sagt Abraham. Sein Coach Ulli Wegner, der mit seinem „Liebling“ schon alle Höhen und Tiefen im Profisport durchgemacht hat, spricht vor dem Duell in Erfurt Klartext. Wegner: „Es geht um Alles für Arthur! Es ist Arthurs letzte Chance auf eine Weltmeisterschaft. Jetzt wird es ernst. Wir nehmen die Sache sehr, sehr ernst, denn Arthur hat zum Ausdruck gebracht, wo er hin will!“

Klar, wieder nach oben, auf den Thron! Abraham brennt auf den Fight gegen Krasniqi. „Ich habe im Training alles gegeben. Bin völlig fokussiert auf Krasniqi.“ Doch in seinen Gedanken ist er längst ein, zwei Schritte weiter. „Es ist kein Geheimnis, ich werde nicht ewig boxen. Ich habe eine Familie und möchte mit ihnen Zeit verbringen, doch ich bin noch hungrig auf sportliche Erfolge. Ich will einfach meinen Gürtel zurück – dann kann ich (vielleicht) aufhören, vorher definitiv nicht“, sagt der Ex-Weltmeister vehement.

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: Team Sauerland
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Krasniqi: Die Belohnung ist ein klarer Sieg und die Chance auf den WM-Kampf!“

Kasniqi: „Die Belohnung ist ein klarer Sieg und die Chance auf den WM-Kampf!“

SES- Krasniqi, AbrahamEs wird der „Tag X“ am 22. April in der Messe Erfurt: zwei Fighter und nur einer kommt durch! Der WBO-Eliminator-Fight zwischen SES-Fighter Robin Krasniqi und Arthur Abraham ist der offiziell angeordnete Ausscheidungskampf zu einer WBO-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht. Nur der Sieger hat die Berechtigung den aktuellen WBO-Weltmeister zu fordern. Die SES-Box-Gala in Erfurt wird mit diesem Hauptkampf einen weiteren Höhepunkt für das Box-Jahr 2017 setzen.

SES-Promoter Ulf Steinforth: „Erfurt ist angerichtet. Wir freuen uns über die riesige Resonanz. Es gibt, mit jetzt noch freigeschalteten Stehplätzen, nur noch gut 100 Tickets. Der Kampf am „Tag X“ Krasniqi gegen Abraham polarisiert und es wird eine „Mega-Stimmung“. Jeder Boxfan hat sich eine solche Ansetzung gewünscht. Auch das weitere Programm u.a. mit Tom Schwarz WBO-Inter-Conti-Titelkampf im Schwergewicht und unseren Team Deutschland-Boxern. Dazu noch zwei Neuvorstellungen von SES Boxing. Der „Tag X“ kann also kommen!“

Zwei Supermittelgewichtler der Extraklasse. Eines eint Robin Krasniqi und Arthur Abraham: beide haben 50 Profikämpfe. Der 30-jährige Münchner WBO-Inter-Conti-Champion Robin Krasniqi (46-4-0 (17)) ist seit gut sechs Jahren in der Weltklasse unterwegs. Nach zwei Anläufen auf einen Weltmeistertitel will sich der ehemalige Halbschwergewichtler, der seit dem letzten Jahr eine Gewichtsklasse tiefer im Supermittelgewicht boxt und dort in der WBO-Rangliste aktuell als Nummer drei geführt wird, nun eine weitere WM-Chance erarbeiten und ein neues Zeitalter in dieser Gewichtsklasse einläuten. Mit seinem neuen Trainer Magomed Schaburow sollen die neuen Impulse gesetzt werden, um mit einem Sieg in diesem WBO-Eliminator den nächsten WM-Kampf zu realisieren.

Sein Gegner ist der ehemalige Weltmeister in zwei Gewichtsklassen, der nun einen weiteren, vielleicht letzten, WM-Kampf anvisiert. WBO-International-Champion Arthur Abraham (45-5-0 (30)) ist mit nun schon 37 Jahren eine „Größe“ des letzten Jahrzehnts im deutschen Boxsport. Der Berliner, der für Sauerland Events in den Ring steigt, musste seinen WM-Titel im Supermittelgewicht im April 2016 nach der deutlichen Niederlage gegen den aktuellen WBO-Weltmeister Gilberto Ramirez abgeben. Mit dem WBO-Eliminator in Erfurt hat die aktuelle Nummer zwei der WBO-Weltrangliste aber wahrscheinlich die letzte Chance, noch einmal nach einem WM-Gürtel zu greifen.

Einer aber wird dem Berliner Arthur Abraham am „Tag X“ da im Wege stehen und dieser will sich seinen Traum vom WM-Gürtel dann endlich erfüllen – der Münchner Robin Krasniqi!

O-Töne aus der Pressekonferenz im Autohaus König – Süd in Erfurt: Robin Krasniqi: „Für Arthur habe ich den maximalen Respekt. Ein großer Name, der alles erreicht hat. Aber, im Ring geht es nur um eines, es kann nur einen Sieger geben. Ich habe hart für meinen Traum Weltmeister werden trainiert und es war eine sehr lange Vorbereitung. Nur, ich bin immer aktiv, immer fleißig und diszipliniert. Alles was ich in den letzten sechs Monaten getan und trainiert habe, werde ich am Samstag zeigen. Die Belohnung ist dann ein klarer Sieg und die Chance auf den Weltmeisterschaftskampf!“

Krasniqi-Trainer Magomed Schaburow: „Ganz einfach und klar: ich bin sehr zufrieden! Wir haben hart und lang trainiert, haben uns was ausgedacht – das hat zwar hat nicht alles von Anfang an geklappt, jedoch seit den letzten zwei Wochen sitzt es! Es stehen nun zwei Männer im Ring und es zählt nicht, was vorher wer war. Ich bin mir sicher, dass wir den Kampf klar und deutlich gewinnen werden!“

Arthur Abraham: „Ich bin ein Mensch der nicht so viel spricht, ich lasse Taten sprechen. Ich zeige euch im Ring, was wir trainiert haben. Ich werde gewinnen und um die WM boxen. Danach noch ein paar Titelverteidigungen, so könnte es laufen. Wir konzentrieren uns aber jetzt auf diesen Kampf. Beide Boxer haben ein gutes Niveau. Die Fans können sich freuen. Egal, wer vor mir steht, muss geschlagen werden. Ich möchte Robin jetzt nicht loben, wir respektieren uns. Aber im Ring geht es zur Sache und ich will und werde gewinnen!“

Trainer Ulli Wegner: „Ich bin zufrieden mit der Vorbereitung. Wir haben ja bisschen Urlaub gemacht. Arthur ist nicht verbraucht, weil ich ihn immer im Training geschont habe, so dass er länger boxen kann. Nun aber Spaß beiseite: Es geht um alles für Arthur! Es ist Arthurs letzte Chance auf eine Weltmeisterschaft. Jetzt wird es ernst. Wir nehmen die Sache sehr, sehr ernst, denn Arthur hat zum Ausdruck gebracht, wo er hin will. Arthur hat zwar Geschichte geschrieben, aber jetzt muss er sich wieder neu bewähren und er muss sich was einfallen lassen!“

Der Münchner Supermittelgewichtler Emre Cukur wird sich mit dem erfahrenen Ungarn Zoltan Sera messen

Im Supermittelgewicht will Emre Cukur (5-0-0 (0)) weiter in den Fußstapfen seines erfolgreichen Vater Levent voranschreiten. Gegen den erfahrenen Ungarn Zoltan Sera (28-12-0 (19)) soll der sechste Sieg im sechsten Profikampf eingefahren werden. Für den talentierten 23-jährigen Münchner ist, nach seinem ersten Auftritt auf einer SES-Box-Veranstaltung im Februar, dieser Kampf eine weitere Möglichkeit vor großen Publikum sein Können zu zeigen und eine weitere Visitenkarte für seine großen Ambitionen abzugeben.

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: SES Boxing
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Auch über die Feiertage kam im Box-Gym von Alexander Petkovic und Nadine Rasche keine Ruhe auf. Für die Petko´s Fight-Night am Samstag, 22. April, 18 Uhr, in der TuS Halle in Traunreut mussten die letzten Details geklärt werden – und dabei ein ganz wichtiges.

Petko´s Boxpromotion-Serge Michel

Für den Lokalmatador Serge Michel, der an diesem Abend auch Hauptkämpfer ist, war noch ein kampfstarker Gegner zu finden. Gleich reihenweise hatten sich mögliche Kontrahenten hinter unerfüllbaren (finanziellen) Forderungen weggeduckt, sind praktisch in Doppeldeckung gegangen.

Bis endlich der in Mayskiy in Russland geborene und in Osnabrück lebende Viktor Kessler seine Unterschrift unter den Vertrag setzte. Nadine Rasche: „Jetzt können wir durchatmen, denn wir wollten Serge Michel bei seinem zweiten Profikampf kein Fallobst vor die Füße legen.“

Der 31-jährige Kessler hat zwar erst fünf Profikämpfe (drei Siege, durch K.o.), aber er hat zuletzt gegen den so hochgehandelten Leon Bunn zwar Ende der zweiten Runde vorzeitig verloren, jedoch hat er dem Profineuling auch allerhand Probleme bereitet. Kessler hat zudem schon lange Ringerfahrung in verschiedenen Kampfsportarten.

„Das ist eine Visitenkarte, die sich sehen lassen kann,“ bestätigen Alexander Petkovic und seine Partnerin. Auf dem Weg nach ganz oben im Profigeschäft darf sich der Olympia-Teilnehmer von Rio und Chemie-Pokal-Sieger Serge Michel allerdings nicht aufhalten lassen. „Serge muss vor der Schlaghand Kesslers aufpassen, aber boxerisch sollte er der bessere Mann sein,“ versichert Trainer und Vater Eduard Michel. „Mein Sohn ist jedenfalls bestens vorbereitet für seinen zweiten Profikampf vor seinen Fans in Traunreut.“ Der Kampf im Halbschwergewicht ist auf acht Runden angesetzt.

Mit dabei sein werden in Traunreut auch die weiteren Petko-Asse Toni und James Kraft, Vartan Avetisyan oder Howik „der Löwe“ Bebraham. Von großem Interesse wird auch der Kampf der neuen Petko-Schwergewichtshoffnung Petar Milas sein, der alle seine sechs Profikämpfe bisher gewann, fünf durch Knockout. Dazu wird das Profidebüt eines weiteren Traunreuter Lokalhelden zu sehen sein. Mittelgewichtler Waldemar Beck trifft einen alten Haudegen: Aleksander Jankovic (34), der schon fast 70 Profikämpfe auf dem Buckel hat, ist sein Gegner.

Restkarten gibt es im Reischl´s Reisebüro (Carl-Köttgen-Straße 2A, 83301 Traunreut), Tel. 08669 850850 oder unter der Petko´s Ticket-Hotline unter Tel. +49 176 241 15 61 41.

Quelle Boxen.de Foto und Quelle: Petko´s Boxpromotion
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Daser vor

Daser möchte das deutsche Cruisergewicht beleben

Mario Daser (12 Kämpfe, 12 Siege) ist kein 08/15-Typ. Nach schwieriger Jugend arbeitete er sich zum Selfmade-Millionär hoch und wurde schließlich Profiboxer. Der heute 28-jährige möchte am 19. Mai in der Barclaycard Arena mit einem Sieg gegen den Briten Ola Afolabi (22 Siege, 5 Niederlagen) das deutsche Cruisergewicht wieder stark machen. Daser saß selbst am Ring als sein Kumpel Marco Huck gegen den Letten Mairis Briedis verlor. „Die Niederlage tat nicht nur mir weh, sondern vielen Boxfans in Deutschland. Ich möchte, dass deutsche Boxer im Cruisergewicht wieder ganz oben mitspielen“, so Daser.

Ausgerechnet in dieser Situation trifft Daser auf den Huck-Gegner schlechthin: Ola Afolabi. Insgesamt viermal boxte Huck gegen Afolabi (1 Unentschieden, 3 Siege). Um seinen Ankündigungen Taten folgen zu lassen absolviert der Boxer des Hamburger Promoters Erol Ceylan gemeinsam mit Trainer Bülent Baser ein vierwöchiges Trainingscamp in der Türkei im 5-Sterne-Hotel RIXOS in Antalya.

„In Hamburg habe ich so viele Freunde und Bekannte, in der Türkei kann ich mich voll und ganz auf die Vorbereitung konzentrieren. Um gegen Afolabi zu gewinnen, muss ich in Bestform sein“, weiß Daser. Besonders brisant: Afolabi unterschrieb bei Promoter Ceylan einen Vertrag über drei Kämpfe, wird also top motiviert in den Ring steigen. Keine leichte Aufgabe für Daser. Noch nicht im Trainingslager ist der ungeschlagene „Hafen-Basti“ Sebastian Formella, der am 19. Mai auf Denis Krieger (12 Siege, 4 Niederlagen) trifft. Er muss aktuell im Hafen noch Schichtdienst schieben, reist aber in der kommenden Woche in die Türkei.

Tribünenkarten für den Kampfabend gibt es ab 25,13 €, Plätze an den exklusiven VIP-Tischen (Verköstigung inklusive) ab 250,00 €. Karten sind online bei eventim und an allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen erhältlich. Tickets für die VIP-Tische im Innenraum können telefonisch unter der 040 / 25306229 bestellt werden.

Quelle Boxen.de Foto: Thorge Huter Quelle: Soltau Consulting
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Angel Éspinosa verstorben

Angel Espinoza

Der ehemalige kubanische Amateurboxer Angel Espinosa wurde am 12. April in seiner Trainingshalle in Hialeah Garden / Florida / USA tot aufgefunden. Über die näheren Umstände seines Todes ist nichts bekannt. Espinosa litt in letzter Zeit zunehmend an Migräne- und Asthmaanfällen.

Der Kubaner Angel Espinosa war in den 1980er Jahren einer der besten Halbmittel- und Mittelgewichtler. Bereits 1983 war er Juniorenweltmeister im Halbweltergewicht. Sein Heimatland Kuba boykottierte sowohl die Olympischen Spiele in Los Angeles (1984) als auch die nächsten Spiele in Seoul (1988). Damit wurde Espinosa zwei mal um die Chance gebracht, bei diesen Spielen jeweils die Goldmedaillie zu gewinnen. In den Jahren 1986-88 gewann er jeweils das Chemie-Pokal Turnier in Halle / Saale. Bei dem 1984 in Kuba als Olympiaersatz für die Boykottierer stattfindenden „Freundschaftsturnier“ in Havana siegte Espinoza und schlug dabei im Turnier u.a. Michael Timm.

Bekannte deutsche Amateurboxer wie Henry Maske oder Sven Ottke sahen gegen Espinosa „keinen Stich“. Allein Henry Maske besiegte er drei mal. Der Kubaner war ein regelrechter „Angstgegner“ von Maske. Ob Maske 1988 Olympiasieger geworden wäre, wenn Kuba seine Boxer nach Seoul zu den Olympischen Spielen gelassen hätte, muss man bezweifeln. Mit dem schnell und hart schlagenden Rechtsausleger Espinosa kam kaum ein Boxer zurecht. Espinosa konnte sich eigentlich nur selbst schlagen.

So sollte es dann leider auch kommen: Private Probleme (Ehescheidung, neue Beziehung) belastenen Espinosa so sehr, dass seine boxerische Leistungen rapide abnahmen. Als er 1992 endlich an den Olymischen Spielen in Barcelona teilnehmen konnte, war mit zunehmenden Gewicht seine boxerische Klasse verschwunden. Er war grottenschlecht vorbereitet und schied im Halbschwergewicht bereits im Viertelfinale gegen einen polnischen Boxer aus. Seine boxerische Technik war auf Schnelligkeit aufgebaut. Die hatte er einfach mit dem höheren Gewicht verloren. Nach Barcelona bestritt er keine weiteren Kämpfe mehr. Nach dem Ende seiner aktiven Zeit begann er als Boxtrainer zu arbeiten. Er arbeitete u.a. 7 Jahre lang in Mexiko und später ab 2010 als Kinder- und Jugendtrainer in Florida. Sein Name steht zusammen mit Teofilo Stevenson, Felix Savon und anderen Weltklasse-Amateuren in der ersten Reihe des kubanischen Boxsports. Angel Ezpinosa wurde nur 50 Jahre alt.

Quelle Boxen.de reineckefuchs vom 18. April 2017
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Vincent Feigenbutz

Vincent Feigenbutz: Erst Bäume pflanzen, dann Russen ausknocken.

Am 13. Mai will Vincent Feigenbutz nicht nur seinen IBF-Interconti-Titel gegen Andre Sirotkin in Rheinstetten (live auf SKY und ranfighting.de) verteidigen, sondern auch seine K.o.-Bilanz (23 in 27 Kämpfen) weiter ausbauen.

„Ich möchte meinen Fans in der Ufgauhalle ein Spektakel bieten – und natürlich durch Knockout den Kampf vorzeitig beenden“, sagt der K.o.-Prinz. Doch vor dem „Umhauen“ will er noch etwas pflanzen!

Davor hat der 21-jährige Youngster aus dem Sauerland-Boxstall zusammen mit Manager Rainer Gottwald und Coach Valentin Silaghi am Karlsruher Waldzentrum (Linkenheimer Allee 10) Bäume gepflanzt. Zusammen mit einer Gruppe junger Flüchtlinge sowie u.a. Bürgermeister Klaus Stapf ging es zur gemeinsamen „Pflanzaktion“ des Diakonischen Werkes Karlsruhe in den Wald. Eine gute Tat!

„Vincent und unser gesamtes Team unterstützen solche tollen Aktionen in unserer Region immer gerne“, sagt Gottwald und hofft „auf viele Begleiter, die sich der morgigen Aktion anschließen“

Tickets für die Box-Veranstaltung am 13. Mai in der Ufgauhalle sind bei www.eventim.de sowie unter der telefonischen Ticket-Hotline 01806-570044 erhältlich. Junge Bäume erhalten Sie in jeder guten Gärtnerei!

Quelle: Boxen.de Foto: Facebook Fanpage Vincent Feigenbutz
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Box – Telegramm

Boxing glove surprise

+++ Wie „The Ring“ zu berichten weiss, hat die WBA den regulären Superwelter-Weltmeister Jack Culcay und Demetrius Andrande (WBA #3) zu einem Kampf bestellt. Beide Seiten haben 30 Tage Zeit sich zu einigen. Der Sieger soll dann das Herausforderungsrecht gegen Super-Champ Erislandy Lara bekommen. Die beiden im Ranking auf Platz 1 und 2 liegenden Miguel Cotto und Gabriel Rosado wurden scheinbar nicht in Betracht gezogen. Man muss trotzdem staunen, dass die sonst so „deutschfreundliche“ WBA nicht irgend wen aus dem Hut gezaubert hat, der auf wundersame Weise aus der 5. Reihe bei BoxRec über Nacht in die Top 10 der WBA aufgestiegen ist. Andrande wird der erste richtige Gegner für Culcay. Mal sehen, wie er damit klar kommt. +++

+++ Chris Eubank jr, bis vor Kurzem noch im Gespräch wegen einem großen Kampf gegen Gennady Golovkin, wurde von der „British Boxing Board of Control“ auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der Verband ordnete eine Pflichtverteidigung des britischen Mittelgewichtstitels gegen Tommy Longford (16(5)-0-0) an. Longford kämpft heute auf der Undercard von Rigonieux vs Dickens gegen Timo Lane (15(4)-6(1)-0). Nach einem zu erwartenden Sieg soll es dann den Kampf gegen Eubank jr geben. +++

+++ Ex-WBO-Champ Marco Huck hat sich wohl etwas von seinem Vorhaben verabschiedet,„seinen“ WBO-Gürtel zurück erobern zu wollen. Sein Bezwinger Glockig hat im Moment keine Zeit für ein Rematch gegen Huck. Der Pole kämpft am 17. September gegen Olexandr Uskyk. Es ist mehr als ungewiss, wer nach diesem Kampf den Gürtel haben wird. Außer Frage steht allerdings, dass sowohl Glowacki als auch Usyk für Huck schwierige Gegner sein dürften. Deshalb hat es Huck jetzt scheinbar auf den Briten Tony Bellew abgesehen, der sich im Mai den vakanten WBC Gürtel im Kampf gegen Makabu holen konnte. Zumindest hat er sich angeboten, gegen Bellew der im Oktober seinen nächsten Kampf machen will, zu kämpfen. Huck zu „World Boxing News“: „Ich wäre bereit, es sofort mit Bellew aufzunehmen. Weshalb bis Oktober warten? Es war schon immer mein Traum in Großbritannien zu kämpfen. Aber um ehrlich zu sein, bezweifle ich das es in absehbarer Zeit geschehen wird. Er (Bellew) weiss, dass ich ihn in Stücke schlage und er hat Angst vor mir. Er wird leichtere Möglichkeiten wählen, wenn er seinen Gürtel eine Weile behalten will. +++

+++ Auch ein anderer Boxer träumt von einen Titelkampf: Der Mexikaner Andy Ruiz jr will eine Chance in Großbritannien gegen Anthony Joshua oder Tyson Fury kämpfen zu dürfen. Offenbar hat ihn der Gedanke angesteckt, dass der mexikanisch stämmige Chris Arreola eine Chance gegen Deontay Wilder bekommen hat und da will er jetzt gleichziehen. Ruiz jr regt sich auf: „Es macht mich wütend! Warum will keiner gegen mich kämpfen? Bin ich etwa eine zu große Bedrohung für sie? Ich bin noch geduldig und schlage jeden, den man mir hinstellt, aber wenn ich Pflichtherausforderer bin, nutze ich meine Chance.“ Soweit die Ergüsse des mexikanischen „Riesenbabys“ oder besser: „Pfundskerls“. Bis es soweit ist, kämpft der 26-jährige „Destroyer“ heute erst einmal gegen den 42-jährigen Josh Gormely und in September gegen den 40-jährigen Franklin Lawrence. +++

+++ Das Dilemma des Frauenboxens wird an einer Boxerin besonders deutlich: Layla McCarter (37(9)-13-5). Die 37-jährige zählt zu den gegenwärtig besten Boxerinnen und kommt trotzdem nicht vorwärts. Sie kämpft heute auf der Undercard von Wilder vs Arreola bereits zum 4. mal gegen Melissa Hernandez 22(7)-6(1)-3). Auf persönliche Anfrage, weshalb das zum 4. mal sein muss, kam die prompte Antwort, dass sie keine andere Gegnerin findet, die gegen sie antreten will oder wo die Finanzierung des Kampfes stehen würde. Es gibt einfach in fast jeder Gewichtsklasse noch zu wenige Frauen, die auf Spitzenniveau kämpfen. Ohne finanziellen Backround ist es fast unmöglich, zu guten Fights zu kommen, ganz abgesehen von einer lohneswerten Börse. Es ist nur Deontay Wilder zu verdanken, dass sie und Hernandez heute bei dieser großen Show gegeneinander antreten dürfen. +++

Quelle BOXEN.de reineckefuchs 16. Juli 2016
Boxclub Rosenheim / Bayer / News

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